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Nichts ist besser, als Ihren natürlichen Zahn möglichst lange zu erhalten. Deshalb sollte auch ein Zahn, der im Inneren erkrankt ist, behandelt und erhalten werden. In diesen Fällen ist eine Wurzelbehandlung notwendig. Diese ist häufig schwierig und aufwändig.
Die häufigste Ursache einer Wurzelbehandlung ist ein durch Bakterien stark entzündeter oder abgestorbener Zahnnerv. Das Ziel der Wurzelbehandlung ist es, im Wurzelkanal den Nerven und alle Bakterien zu entfernen und den Wurzelkanal so aufzubereiten, dass er mit einer dichten Wurzelfüllung versehen werden kann.
Manchmal sind Wurzelkanäle schwer zugänglich und stark verästelt und fordern besonders viel Zeit. Mit modernen Techniken, Gewissenhaftigkeit und genügend Zeit ist es möglich, abgestorbene Zähne zu erhalten.
Ein erfolgreich wurzelbehandelter Zahn kann neben gesunden Zähnen noch lange im Mund verbleiben und ist oft besser als ein ersetzter Zahn!
Chirurgische Wurzelbehandlung
Trotz aller Sorgfalt führen die beschriebenen Maßnahmen in seltenen Fällen nicht zum gewünschten Erfolg. Dann kann der betroffene Zahn nur noch durch die sogenannte Wurzelspitzenresektion erhalten werden. Die Wurzelspitzenresektion ist ein chirurgischer Eingriff und wird vorgenommen, wenn die Entzündungen an der Wurzelspitze nach der Wurzelfüllung nicht ausheilt oder der Zahn trotz scheinbarer Ausheilung empfindlich bleibt.
Die infizierte Wurzelspitze und ihre entzündliche Umgebung werden unter örtlicher Betäubung beseitigt. In manchen Fällen ist es notwendig, die verkürzte Wurzel von der Wurzelspitze her zu verschließen.
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Wurzelspitzenresektion
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